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Die Finanzen der Hochzeit im Auge behalten ...

Der schönste Tag im Leben eines Paares sollte die Hochzeit sein. Und trotz Gleichberechtigung und Moderne hat sich an vielen Hochzeitstraditionen wenig geändert. Es ist ein Fest für das Brautpaar, Familie und Freunde. Geheiratet wird heute nach wie vor überwiegend klassisch - in Weiß. Bevor das Brautpaar sich allerdings das Ja-Wort geben kann, liegt eine anstrengende Zeit vor allen Beteiligten.

Eine Hochzeit ist und bleibt nämlich eine Meisterleistung - nicht nur in logistischer Hinsicht. Der schönste Tag im Leben kann gerade für junge Paare mitunter auch zur finanziellen Belastungsprobe werden. Hochzeitsessen, Hochzeitsband, professionelle Hochzeitsbilder, Brautkleid, Anzug, Ringe & Co. - die Liste der Ausgaben ist lang (vgl. detaillierte Auschlüsselung in unserem Budgetplan).

Was kostet eigentlich eine Hochzeit?


Spartipps zur Hochzeit © Firma V  - Fotolia.comDie Spanne der durchschnittlichen Kosten für die Hochzeit wird - je nach Quelle - mit 5.000 bis 13.000 Euro angegeben. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass einige Quellen die Flitterwochen, den Polterabend usw. miteinbeziehen, diese Punkte an anderer Stelle jedoch außen vor bleiben. Außerdem werden die finanziellen Rahmenbedingungen stark von der Größe einer Hochzeit beeinflusst. Wer sich im kleinen Kreis das Ja-Wort gibt, muss natürlich weniger Kosten schultern als Paare mit einer Feier, zu der z.B. weit mehr als 100 Gäste eingeladen sind.

Tipp: Bevor sich Paare mit Dingen wie den Eheringen, Location und Brautkleid beschäftigen, sollte man sich Gedanken rund um das Budget machen. Welche Größenordnung kann ich mir überhaupt leisten? Besteht die Chance, zusätzliche Mittel zu beschaffen - in Form von Zuwendungen seitens der Eltern? Dabei ist es durchaus ratsam, einen finanziellen Puffer einzuplanen. Hin und wieder können einzelne Punkte teurer werden als gedacht.

Traumhochzeit: So klappt's auch mit kleinerem Budget


Spartipps für die Zeit der Vorbereitung:

  • Früh mit den ersten Schritten der Planung beginnen. Das sorgt für nötige Vergleichsmöglichkeiten bei Catering, Location, Band/DJ etc. Als Orientierungshilfe stellen wir Euch auf in-sachen-hochzeit.de einen umfassenden Zeitplan zur Verfügung.

  • Sich über Art und Umfang der Hochzeit im Klaren werden. Besonders das Festlegen der ungefähren Gästezahl wäre hierbei wichtig. So behaltet Ihr die Kosten gut im Blick und könnt den Verpflegungspreis (Essen und Getränke) pro Gast gut kalkulieren, der - sofern Ihr in einem Restaurant heiratet - schnell mal bei 50 Euro und mehr liegen kann.

  • Klare Prioritäten setzen. Was ist für Braut & Bräutigam unverzichtbar und wo können evtl. Kompromisse eingegangen werden?

  • Budgetplan erstellen. Diese genaue Auflistung der Kosten bietet nicht nur eine Hilfestellung, um an alles zu denken. Er mahnt auch zum Maßhalten und ist allein deshalb schon ein Must-have. Der Budgetplan sollte - falls finanzielle Grenzen vorhanden sind - rechtzeitig, d. h. zumindest 1 Jahr vor der Hochzeit angepackt werden werden (vgl. PDF-Download Budgetplan / 530 kB).

  • Sparmöglichkeiten und alternative Finanzierungsquellen bis zur Trauung ausloten.


Spartipps rund um die Hochzeitsfeier:

  • Für die Organisation der Hochzeitsfeier auf Eigenleistungen setzen. Bittet Familie, Freunde und Bekannte um Unterstützung.

  • Brautmode mieten oder als Second Hand kaufen. Tipp: Frühzeitig über Möglichkeiten (Braut-/Festtagsmodenverleih) und Angebote in der Region erkundigen.

  • Standesamtliche Trauung nicht auf Wochenenden oder Feiertage legen. Standesämtergebühren, Saalmiete etc. können dann
    teils deutlich teurer werden.

  • Trauung in den frühen Nachmittag legen. Viele Gäste haben sicher nichts gegen eine überschaubare Kaffeetafel einzuwenden.

  • Feiern auf dem Land. Die Hochzeitsfeier in Gasthäusern auf dem Land bzw. im Dorf ist meist günstiger als die in der Stadt.

  • Anstelle Restaurant mit Vollzeitservice einen Saal o.ä. anmieten und die Servicekräfte selbst organisieren. Hinweis: Zum Problem könnte dabei allerdings der geregelte, professionelle Ablauf werden, was schnell in einem Fiasko enden könnte.

  • In Eigenregie für Verpflegung (Speisen & Getränke) sorgen. Auch hier gilt: Achtet auf einen guten Ablauf, d.h. wenn Ihr auf die Hilfe von erfahrenen Profis verzichtet, sollte Euch bewusst sein, dass es nicht leicht wird, den Wünschen der vielen wartenden hungrigen und durstigen Gästen gerecht zu werden. Gerät der Ablauf aus den Fugen, dürfte es schwer sein, die Feier wieder ins Laufen zu bringen. Gegebenenfalls könntet Ihr zum Kostensparen auch ein Catering mit Anlieferung/Aufbau organisieren und die Getränkeauswahl eingrenzen.

  • Organisation des Rahmenprogramms an Trauzeugen oder Freunde abgeben.

  • Räumlichkeiten selbst dekorieren. Wer hier ein stilsicheres Deko-Händchen besitzt, kann eine tolle Feier organisieren, ohne den Geldbeutel extrem zu belasten.

  • Anstelle einer gesamten Band einen DJ oder Alleinunterhalter engagieren. Hier lassen sich zum Teil erhebliche Kosten sparen - wenngleich zu Lasten des Live-Erlebnisses.

  • Anbieter vergleichen. Ob Fotograf, Location oder Musiker - es ist generell interessant, vor dem Engagement eines Dienstleisters dessen Leistungsspektrum und Preisangebot mit anderen zu vergleichen.


Wichtige Hinweise zum Thema Sparen bei der Hochzeit:

Versucht, Euer Budget so zu planen, dass Euch ein kleiner frei verwendbarer Not-Puffer zur Verfügung steht. Denn bei Sparmaßnahmen ist stets Vorsicht angesagt. Das Wichtigste ist, dass der gesamte Ablauf durch den evtl. Verzicht auf erfahrene Anbieter nicht in Gefahr oder gar ins Stocken gerät. Auch etwas Extra-Geld zur Erfüllung eigener, ganz persönlicher Wünsche sollte vorhanden sein. Wer die Vorarbeiten für seine eigene Hochzeit aus Spargründen komplett selbst in die Hand nehmen möchte, der sollte auf den erheblichen Arbeitsaufwand besonders in den letzten Tagen und Wochen gefasst sein. Denn gerade da muss noch einmal organisatorisch vieles geleistet werden. Ob das Abholen der Blumen oder das Aufstellen von Tischen und Bänken - zuletzt werden die kleinen Handgriffe oft mehr, so dass bei schlechter Organisation der Traum vom schönsten Tag im Leben schnell der Vergangenheit angehören kann. Hier bieten sich meist Freunde und Verwandte als Hilfe an, und diese Hilfestellung sollte man annehmen.

 

Hochzeitsbudget: Planen und vergleichen


Vergleich von Trauringen © FotoliaDie besten Vorsätze sind nichts wert, wenn sie nicht in die Praxis umgesetzt werden. Wer als Brautpaar bei der Hochzeitsfeier mit einem kleineren Budget arbeitet, muss rechnen, vergleichen und mitunter Abstriche machen. Beispielsweise ist die Verfügbarkeit der Locations größer, je früher man mit den Vorbereitungen beginnt. Darüber hinaus hat man mit einem größeren Zeitfenster mehr Spielraum, um Fotograf, Catering und die Hochzeitssuite zu vergleichen und auszusuchen.

Denn einen Punkt sollte jedes Brautpaar im Hinterkopf behalten: Auch wenn Dienstleistungen rund um den schönsten Tag günstig angeboten werden, sollte man die Qualität nicht aus den Augen verlieren. Für das Catering ist zum Beispiel ein Probeessen angebracht. Nur mit einem ausreichend großen Puffer lassen sich Änderungen stemmen. Denn es rechnet sich, mehrere Angebote einzuholen, diese zu prüfen und sich in Ruhe zu entscheiden.

Tipp: Pauschalangebote können zum zweischneidigen Schwert werden. Es ist daher generell der Umfang angebotener Leistungen zu prüfen. So beinhalten viele Angebote für ein Hochzeitscatering nur das Buffet und klammern den Service aus. Das Brautpaar muss diesen Bereich dann selbst abdecken - oder gegen einen Aufpreis hinzubuchen. Zudem ist die Getränkeauswahl bei solchen Pauschalangeboten mitunter sehr eingeschränkt oder es wird durch sporadische Getränkeausgabe beim Ausschank gespart.

Ein angemessenes Zeitfenster rechnet sich übrigens nicht nur beim leiblichen Wohl. Auch beim Hochzeitsschmuck und den Trauringen kann der Faktor Zeit entscheidend sein. Wie die Erfahrung zeigt, können sich die Edelmetallpreise in wenigen Monaten stark noch oben und unten bewegen. Wissen, welches sich durchaus für das Budget auszahlen kann.

 

Und wenn das Geld doch mal nicht reicht ...


dann gibt es immer noch die Möglichkeit eines Kredits, der speziell für die Hochzeit in Anspruch genommen werden kann. Wie das funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, lesen Sie unter Finanzierung der Hochzeit bei zu knappem Budget.

Bilder: © Fotolia

In Zusammenarbeit mit Kilian Fromeyer, Geschäftsführer der Aslander & Fromeyer Vergleichsportale GmbH

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