Die Planung eines Hochzeitsessens beginnt in der Regel mit einem Gespräch zwischen Brautpaar und Restaurant bzw. Catering-Anbieter. Hierbei sollte der Wirt bzw. Koch Vorschläge unterbreiten, wie man das Menü zusammenstellen könnte. Eure Vorstellungen kommen bei diesem gedanklichen Austausch selbstverständlich ebenfalls zur Sprache, so dass am Ende ein gutes gemeinsames Konzept erarbeitet werden kann.
Tipps für das Brautpaar:
- Besprecht Eure eigenen Vorlieben, bevor das Treffen mit dem Wirt, Koch oder der Restaurant-Leitung stattfindet.
- Falls es Allergiker unter Euren Gästen gibt, sollte dies Berücksichtigung finden bzw. für diese Gäste eine passende Alternative eingeplant werden.
- Checkt ab, wie viele Kinder an der Hochzeit teilnehmen. Evtl. benötigt man eine eigene Kinderkarte.
- Denkt an das Gesamtprogramm und ordnet das Hochzeitsessen auch zeitlich richtig ein. Dabei hilft Euch das Restaurant mit Sicherheit gerne weiter. Bei einem Menü sind etwa 40 Minuten pro Gang mit Auftischen und Abservieren eine realistische Zeit.
- Ein feierliches Hochzeitsmenü besteht meist aus vier Gängen: Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Dessert. Wenn man Wert auf einen besonders edlen Rahmen legt, dann kann man nach der Suppe und vor dem Hauptgang noch einen Zwischengang einfügen. Dabei aber immer beachten: Mehr Gänge bedeuten mehr Zeit in punkto Ablauf. Natürlich ist dem Menü keine Grenze gesetzt, sehr exklusive Menüs haben zum Teil acht Gänge und mehr.
- Berücksichtigt, dass Ihr das Hochzeitsessen im Rahmen der Möglichkeiten des Restaurants bzw. Catering-Anbieters gestaltet. So macht es eher wenig Sinn, ein „Duo von Wachtel und Stubenküken mit Trüffelsauce“ als Wunsch anzugeben, wenn die Lokalität oder der Partyservice ansonsten seine Gäste mit regionalen Schmankerln wie „Schweinebraten“ oder „Schnitzel“ verwöhnt.
- Sicherlich wäre es hilfreich, die Spezialitäten des Restaurants, des Kochs bzw. des Catering-Services zu kennen und sich an diesen zu orientieren.
- Um Harmonie, Geschmack und den Wow-Effekt zu überprüfen, wäre das sogenannte Probeessen eine hervorragende Gelegenheit.
Diese Hilfen bietet das Restaurant bzw. der Catering-Anbieter:
- Damit geschmacklich alles perfekt ist, werden die Zutaten harmonisch zueinander abgestimmt. So ergibt sich am Ende ein Menü, das die einzelnen Gänge geschickt miteinander kombiniert.
- Wiederholungen von Menüelementen werden vermieden, d. h. wenn Ihr Euch für Garnelen als Vorspeise entschieden habt, sollten diese beim Hauptgang nicht erneut vorkommen.
- Präsentation und Farbe spielen eine immer größere Rolle. So kann die Wahl außergewöhnlicher Teller, eine untypische Anrichteweise oder ein farblich auffälliges Gericht die Besonderheit des Tages durchaus noch stärker betonen.
- Und zu guter Letzt: Welche Produkte haben zum Zeitpunkt der Hochzeit Saison? Eure Lokalität wird es Euch verraten.